Erste soziale Fähigkeiten fördern

Ein liebevoller und respektvoller Umgang miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme ist für mich selbstverständlich und fließt in meiner alltäglichen Arbeit stets mit ein. Der Tag fängt für mich mit einer liebevollen Begrüßung an und ich begegne den Kindern hierbei auf Augenhöhe.                                        

Wenn ich merke, dass ein Kind beim Morgenkreis noch sehr müde ist, respektiere ich das und es muss nicht mitmachen, sondern kann sich eine andere Beschäftigung suchen oder in der Kuschelecke ein Buch lesen.

Ich gebe den Kindern die Gelegenheit, Frustrationstoleranz aufzubauen, indem sie z.B. beim Händewaschen warten müssen, bis sie an der Reihe sind. Ich vermittle dadurch, dass man Entscheidungen anderer Personen respektiert und dies durch einen liebevollen Umgang zeigen kann. Das Kind sagt Danke und Bitte, legt Spielzeug an vorhergesehene Stellen zurück, spielt leiser wenn andere Kinder schlafen, fragt nach einem anderen Spielzeug und hilft beim Alltagsgeschehen mit, z.B. den Tisch zu decken. Hierbei achte ich sehr darauf, Stereotypisierung in Bezug auf „typisch männliche oder weibliche Arbeiten im Haushalt“, zu vermeiden. Ich schaffe damit die Grundlage, dass sich die Kinder zu konfliktfähigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten entwickeln, die Entscheidungen treffen können und Verantwortung übernehmen. Dieses Ziel möchte ich primär durch mein eigenes Verhalten als Vorbild für die Kinder erreichen.